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Karate
Die alte traditionelle Kampfkunst Karate reicht etwa 500 Jahre n. Chr. zurück. Sie wurde entwickelt von Chinesischen Mönchen. Da diese keine Waffen tragen durften, kreierten sie zur Selbstverteidigung einen Kampfsport aus gymnastischen Übungen unter Einsatz des ganzen Körpers, welcher auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung diente. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts entstand in Japan die traditionelle Kampfkunst mit Regeln.
Bei einem Wettkampf werden Treffer mit dem Fuß oder der Faust gestoppt. Es wird auf Trefferwirkung verzichtet. Mit dem Gegner wird immer verantwortungsbewusst umgegangen. Jeder kann Karate erlernen. Karate ist die ideale Sportart zum Ausgleich von Alltagsstress, denn Karate bietet viele Anforderung an Körper und Geist. Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit werden geschult. Die Sportart wird barfuss durchgeführt und hohe Ausgaben für eine Ausrüstung entfallen, da lediglich ein Karte-Gi benötigt wird. Hierbei handelt es sich um einen bequemen Anzug.
Oftmals denkt man fälschlicherweise bei Karate an „Bretterzerschlagen“. Dies ist ein Vorurteil und entstammt von öffentlichen Schauvorführungen. Karate ist keine Sportart für Selbstdarsteller. Kraft spielt in der Karate-Selbstverteidigung nur eine Nebenrolle. Wichtiger sind die Geschicklichkeit, die Schnelligkeit und die Gelassenheit. Karate-Schulen übermitteln technische sowie psychologische Fähigkeiten.
Im Karate werden zwei Wettkampfdisziplinen unterschieden. Es gibt den Kumite (Freikampf) bei dem zwei Karateka sich auf einer Wettkampffläche gegenüber stehen. Wettkämpfe gehen über 2 – 3 Minuten. Vor jedem Kampf müssen sich die Kämpfer verbeugen. Punkte (ippon) werden vergeben für Treffer in der richtigen Haltung auf Kopf, Nacken, seitlicher Hals, Brust und Rücken. Oder es werden halbe Punkte (Wazaari) vergeben, wenn dem Treffer eines der wesentlichen Momente fehlt.
Und es gibt die Disziplin Kata. Hier sind die Angriffs- und Abwehrtechniken festgelegt und es wird gegen mehrere imaginäre Gegner angetreten. Bewertet wird bei der Kata: Der richtige Ablauf, die „Kime“ (Kontrolle der Kraft und der Spannung), Rhythmus, Geschwindigkeit, genaue Bewegungsrichtung, Ausdruck der Elemente, die Stärke der Techniken, die Haltung, der synchrone Ablauf und die Übereinstimmung des Ausgangs- und Zielpunktes.
Stichworte: Karate, Karate lernen, Selbstverteidigung, Karate-Selbstverteidigung














